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Über einer Brennschneidmaschine wird eigentlich permanent ein Kran benötigt, denn Stahlplatten müssen auf die Maschine geladen werden und die fertigen Bauteile wieder abgehoben werden. Daher ist der Hallenkran eigentlich permanent belegt und kann nicht an anderen Orten verwendet werden. Daher musste eine separate Bekranung der Brennschneidmaschine her.

Die Lösung: Ein Halbportalkran mit separater Kranbahn.

Über der Brennschneidmaschine läuft somit ein autarker Halbportalkran mit Elektrokettenzug. Alle Bewegungen können stufenlos gesteuert werden, sodass die Stahlplatten optimal, sicher und schnell auf der Maschine platziert werden können. Das Anschlagen der Stahlplatten erfolgt über Lasthebemagneten, die keinen zusätzlichen Strom benötigen. Das Magnet wird durch das Umlegen des Hebels erzeugt. Gesteuert wird der Halbportalkran mit Funkfernsteuerung. Der Bediener kann somit unabhängig vom Kranstandort diesen bedienen. Da über dem Halbportalkran ein Hallenkran läuft, musste auf den oberen Sicherheitsabstand Augenmerk gelegt werden. Der Sicherheitsabstand wurde durch spezielles Absenken der Kranbrücke erreicht.

Ein weiterer Vorteil der Krananlage besteht darin, dass keine Bodenfahrschiene benötigt wird. Es ist somit keine lästige Fahrschiene in der Halle nötig, sondern der Kran fährt mit seinem Bodenfahrwerk direkt auf dem Hallenboden. Auf der oberen Kranbahn sorgen spezielle Spurführungsrollen für optimale Laufeigenschaften.